Gustine, Justine Rosenstock geb. Meier wurde am 27.07.1871 in Reichelsheim (Odenwald) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Reichelsheim, Aschaffenburg, Ghetto Theresienstadt, Würzburg, Röllbach. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenstock Samuel, die Ehe wurde am 23.06.1895 in Reichelsheim geschlossen.
Ihre Kinder waren Rosenstock Anonyma (01.09.1896–01.09.1896) und Rosenstock Hugo (23.12.1897–29.04.1944).
Sie starb am 01.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gustine (Justine) Meier wurde am 27. Juli 1871 in Reichelsheim geboren. Sie war die Tochter von Mordechai und Karoline Meier, geb. Rosenstock. Am 23. Juni 1895 heiratete sie den Viehhändler und Metzger Samuel Rosenstock aus Röllbach, wo das Ehepaar im Anschluss lebte. 1897 kam ihr Sohn Hugo zur Welt, den sie weitgehend allein groß ziehen musste. Denn ihr Mann starb bereits 1903. Ab dem 10. März 1939 lebte Gustine Rosenstock in Aschaffenburg. In der Erthalstraße 13 wohnte sie zur Untermiete. Am 22. September 1942 wurde sie gemeinsam mit ihrem Sohn Hugo und seiner Frau Lina nach Würzburg gebracht und einen Tag später nach Theresienstadt deportiert. Hier starben Gustine Rosenstock am 1. Dezember 1942 und ihr Sohn am 29. April 1944, während ihre Schwiegertochter überlebte.