Josef Kleinhäuser (1894 - 1942)

Josef Kleinhäuser wurde am 10.02.1894 in Aidhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aidhausen, Krasniczyn, Raum Lublin, unbekannter Haftort, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kleinhäuser Paula geb. Stein.

Sein Kind war Kleinhäuser Edgar (30.04.1932–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Josef Kleinhäuser war der Sohn des Kaufmannes Gerson Kleinhäuser, geb. 21. Januar 1864 in Aidhausen und seiner Frau Babette, geb. Kuhn, geb. 23.Juni 1865 ebenfalls in Aidhausen. Die Eltern konnten später nach Amerika auswandern. Josef Kleinhäuser besuchte die Volksschule. Nach einer Kaufmannslehre in Forchheim ging er zunächst als Gehilfe "in die Fremde". Danach folgte der Wehrdienst. Im 1. Weltkrieg wurde er als Frontkämpfer mehrfach ausgezeichnet. Nach dem Krieg arbeitete er im Geschäft der Eltern mit und verkaufte mit dem Pferdewagen umherziehend landwirtschaftliche Artikel. 1930 heiratete er Paula Stein, ebenfalls aus Aidhausen. Am 30. April 1932 kam ihr Sohn Edgar zur Welt. Im Novemberpogrom 1938 wurde Josef verhaftet und zeitweise im KZ Dachau interniert. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges beendete seine bereits begonnenen Auswanderungsbestrebungen nach Amerika. Am 25. April 1942 wurde Josef Kleinhäuser mit seiner Familie von Würzburg nach Krasniczyn deportiert und noch im selben Jahr im Raum Lublin ermordet. Quelle: Biografie der Seite "Wir wollen uns erinnern".

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.