Jakob Rau (1881 - 1942)

Jakob Rau wurde am 16.10.1881 in Ermershausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ermershausen, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rau Kusel (1930) und Rau Babette (07.02.1852–29.07.1941).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rau Fanny geb. Kissinger, die Ehe wurde am 16.06.1920 in Ermershausen geschlossen.

Sein Kind war Rau Norbert (22.10.1922–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Rau war der Sohn der Viehhändlereheleute Kusel Rau und Babette, geb. Freudenthal. Sein Beruf als Viehhändler war mit einer kleinen Landwirtschaft verbunden. Am 16.6.1920 heiratete er in Ermershausen Fanny Kissinger. Das Ehepaar hatte zwei Kinder: Die ältere Tochter Lina konnte als 16-Jährige 1937 in die USA auswandern. Dort heiratete sie Walter Schubach. Als 84-jährige Frau besuchte sie im Jahr 2005 zum 1. Mal ihre alte Heimat und traf ihre frühere Freundin und Spielgefährtin Betty Franz, geborene Hertlein wieder. Jakob Rau wurde am 10. November 1938 in Schutzhaft genommen und ins KZ Dachau gebracht. Am 20. Dezember 1938 wurde von dort wieder entlassen. Am 2. November 1939 stellte er an das Landratsamt Hofheim einen Antrag auf einen Reisepass zur Auswanderung nach Bolivien. Zur Ausreise ist es nicht mehr gekommen. Er wurde zusammen mit seiner Ehefrau und seinem Sohn Norbert am 25. April 1942 von Würzburg aus nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Staatsarchiv Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.