Leopold Zeilberger (1886 - 1942)

Leopold Zeilberger wurde am 09.05.1886 in Ermershausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ermershausen, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Zeilberger Sofie geb. Hermann, die Ehe wurde am 1919 in Ermershausen geschlossen.

Sein Kind war Zeilberger Gert (14.04.1924–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Leopold Zeilberger war der Sohn von Mendel Zeilberger, geb. 4.4.1856, gest. 30.5.1915 und Jette Zeilberger, geborene Weil aus Schweinfurt, geb. 25.9.1858, gest. im Jahre 1914. Am 1.7.1919 heiratete er in Ermershausen Sophie Zeilberger, geborene Hermann aus Reckendorf. Als Sohn eines Metzgers und Viehhändlers erlernte auch er das Metzgerhandwerk, führte aber später eine Landwirtschaft. Er nahm am 1. Weltkrieg teil. Im Zuge der „Kristallnacht“ wurde er verhaftet und in das KZ Dachau in Schutzhaft gebracht. Er war zwischen dem 24. November und dem 1. Dezember 1938 inhaftiert. Das Ehepaar hatte drei Kinder: Manfred Mendel, geb. 3.6.1920 wanderte am 26.12.1937 in die USA aus und gab sich den Namen Fred Berger. Ilse Jettchen, geb. 2.2.1922 konnte am 29.7.1939 in die USA entkommen. Sie lebt heute mit ihrem Ehemann Kurt Rossmann in New York. Leopold Zeilberger wurde zusammen mit seiner Ehefrau und seinem jüngsten Sohn Gert am 25. April 1942 von Würzburg aus nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quellen: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Staatsarchiv Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.