Isaak Rothschild wurde am 16.01.1878 in Alzenau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Hörstein, Würzburg, Pforzheim, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Rothschild Rosine geb. Heimann (12.04.1843–25.12.1924) und Rothschild Jakob (11.01.1843–17.10.1905).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothschild Sara geb. Traub, die Ehe wurde am 09.12.1908 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Rothschild Bella (15.07.1923–1942), Liberles Else geb. Rothschild (18.04.1910) und Golan Ruth geb. Rothschild (23.06.1921).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann Isaak Rothschild kam erstmals 1896 aus Pforzheim nach Aschaffenburg und war Prokurist der Großhandlung für Haus- und Küchengeräte in der Obernauer Str. 4 b in Aschaffenburg. Seine Eltern waren der Kaufmann Jakob Rothschild und Rosine, geborene Haimann, aus Hörstein. [1052] Am 9. Dezember 1908 heiratete er in Würzburg Sara Traub). Aus der Ehe gingen die Töchter Else, Ruth und Della hervor. [1052] Samuel Moses Rosenek aus Bendzin war von Mai bis August 1919 Handlungsgehilfe bei ihm. Sally Prager aus Wenings, ein entfernter Verwandter, war von Januar 1920 bis August 1923 Kaufmann bei ihm. Anna Behrend aus Neustettin war von März 1923 bis April 1923 Haushälterin bei ihm. [1046] Bei der Familie wohnten: von Juli bis September 1934 Hedi Adler aus Urspringen als Stütze, von November 1938 bis Anfang Juli 1939 Hilda Neumann aus Schöllkrippen, wahrscheinlich eine Verwandte, von Ende November 1939 bis Mitte März 1940 die Schülerin Fränzi Schloß aus Oberlauringen. Isaak Rothschild war am 14. Oktober 1931 zusammen mit seinem Schwiegervater Samson Traub Zeuge bei der Eheschließung seiner Tochter Else mit dem Kaufmann Thia Liberles. [1073] Isaak Rothschild nahm als Landwehrmann in der 4. und 2. Kompanie des 8. Ersatz-Landsturm-Infanterie-Regiments vom 6. August 1914 bis zum 4. Dezember 1918 am 1. Weltkrieg teil. Am 7. März 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. [1046] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Roßmarkt 10 (alte Hausnr. Lit. D 41 5/6 und D 41a) von 1919 bis 1931. [1042] Am 25. April 1942 wurde Isaak Rothschild zusammen mit seiner Ehefrau Sara und ihrer Tochter Della über Würzburg nach Krasniczyn deportiert, wo sie im Holocaust ums Leben kamen. [1003] [1056].