Hedwig Brückheimer (1896 - 1942)

Hedwig Brückheimer wurde am 27.06.1896 in Kuelsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Külsheim, Wertheim, Gerolzhofen, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hedwig Brückheimer, Tochter des Isaak Brückheimer und seiner Ehefrau Sophie geb. Wolf. Seit 1922 in Wertheim wohnhaft Hindenburgstr.4. Sie führte dort mit den älteren Schwestern Selma u. Hilda ein Schuhgeschäft. Im Herbst 1940 hielt sie sich in Würzburg bei Jeanette Schwarzschild geb. Regensburger, Witwe des Isaak Schwarzschild aus Dertingen(deportiert 1942 Theresienstadt)auf. Sie entging so dem Transport der Wertheimer Juden. Ihre Schwester Sophie und deren Ehemann Adolf Schwarzschild aus Dertingen wurden im Okt. 1940 in das Lager Gurs in Frankreich deportiert und in Auschwitz ermordet. Hedwig Brückheimer meldete sich am 22.01.1941 in Wertheim ab nach Gerolzhofen. Zusammen mit Schwester Hilda wohnte Sie am Marktplatz bei Familie Löbhardt. Seit dem 10.10.1941 arbeitete sie in der Kartonagenfabrik Allmis in Schweinfurt und hatte die Erlaubnis, dazu täglich mit der Bahn dorthin fahren. Am 25.04.1942 wurde sie nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Stadtarchiv Gerolzhofen / Bundesarchiv Gedenkbuch/ Yad Vashem.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.