Hilde Brückheimer wurde am 28.05.1894 in Kuelsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Külsheim, Wertheim, Dresden, Würzburg, Gerolzhofen, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hilde Brückheimer, Tochter des Isaak Brückheimer und Ehefrau Sophie geb. Wolf. Seit 1922 in Wertheim ansässig, Bahnhofstr.4. Sie führte dort mit ihren Schwestern Selma u. Hedwig ein Schuhgeschäft. Eine Schwester, verehelichte Schwarzschild, lebte in Dertingen. Hilde Brückheimer meldete sich 1936 nach Dresden ab und 1940 nach Würzburg. Sie entgeht deshalb der Deportation der Badischen Juden im Herbst 1940 nach Gurs. Umgemeldet wurde sie mit ihrer jüngeren Schwester Hedwig, am 22.01.1941 nach Gerolzhofen. Dort wohnte sie am Marktplatz 131. Sie führte dem verwitweten Verwandten, Hermann Löbhardt den Haushalt. Am 25.04.1942 wurde sie mit ihrer Schwester nach Krasniczyn deportiert, dort im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Stadtarchiv Gerolzhofen / Bundesarchiv Gedenkbuch/ Yad vashem.