Kathi Langstädter geb. Lichtenauer wurde am 05.11.1880 in Gerolzhofen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gerolzhofen, Worms, Krasniczyn, Raum Lublin, Memmelsdorf in Unterfranken, Aschaffenburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Lichtenauer Raphael und Lichtenauer Milka geb. Sussmann (24.10.1915).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Langstädter Heinrich in Memmelsdorf geschlossen.
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kathi Langstädter, Tochter des Raphael Lichtenauer senior und seiner Frau Milka geb. Sussmann. Sie war die Ehefrau von Heinrich Langstädter aus Memmelsdorf in Unterfranken, den sie am 29.10.1906 geheiratet hatte. Sie hatten zwei Kinder Bruno u. Fanny. 1917 starb Heinrich L. im Alter von 40 Jahren(Foto Grabstein). Nach dem Tod ihres Mannes arbeitete sie als Haushälterin auch in Aschaffenburg, von Februar 1920 bis Juli 1921 bei Mayer Vogel in der Elisenstr. 12 und von September 1921 bis Juni 1922 bei Dr. Breuer in der Treibgasse 20. Im Jahr 1935 lebte sie als Witwe in der Bürgermeister-Weigand-Straße und arbeitete als Haushälterin bei ihrem ebenso verw. Schwager (Selma geb. Lichtenauer verstorben 1936) Willy Brodmann, letzter Gemeinde Vorstand Gerolzhofen. Zum Zeitpunkt der Volkszählung 1939 wohnte sie in Worms. März 1942 letzte Zwangswohnung Salzstraße beim Ehepaar Oskar und Sara Hahn (1943 ermordet in Theresienstadt) zusammen mit Siegfried Krämer und dessen Schwester Fanny Weil. Am 25.04.1942 wurde sie zusammen mit der Familie ihres Cousins Rafael Lichtenauer nach Krasniczyn in Polen deportiert und dort im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Stadtarchiv Gerolzhofen, Volkskarteikarte , Yad Vashem, Memmelsdorf Kathi Langstädter.