Julius Goldmann wurde am 02.01.1882 in Zeil am Main geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zeil, Haßfurt, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Julius Goldmann war der Sohn von Jakob Goldmann, geb. 19.8.1846 in Zeil und Lina Goldmann, geborene Hirsch, geb. 17.7.1856. Sein Bruder Sol Goldmann, geb. 8.2.1879 in Zeil, wanderte bereits 1894 in die USA aus. Julius blieb unverheiratet ebenso wie seine Schwester Babette, die ihm und der Mutter den Haushalt führte. Er war ein beliebter Tierarzt, weit und breit der einzige. Er hat häufig die Tiere umsonst behandelt. Seine Praxis befand sich gegenüber der alten Sparkasse. Als er seinen Beruf nicht mehr ausüben durfte, riefen ihn die Nachbarn heimlich. Er kam über den Hof geschlichen und behandelte die kranken Tiere. Die Goldmanns waren streng religiös; so betrachteten er und seine Schwester es als selbstverständlich, sich nicht um eine Auswanderung zu bemühen, um ihre Mutter nicht allein zu lassen. Sie mussten am 3.6.1941 ihr Haus in der Zwerchmaingasse 11 verlassen und in das Sammelhaus Brückenstr. 3 ziehen. Ihre Mutter Lina Goldmann starb dort am 7.2.1942. Julius Goldmann wurde am 25. April 1942 zusammen mit seiner Schwester nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M./Staatsarchiv Würzburg.