Salomon Heimann wurde am 17.09.1885 in Aub geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aub, Haßfurt, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Heimann Ida geb. Frank, die Ehe wurde am 23.01.1925 geschlossen.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Salomon (genannt Sally) war der Sohn von Isaak und Hannchen Heimann, geborene Sulzbacher. Er nahm als Unteroffizier am 1. Weltkrieg teil. Nach seiner Heirat am 23.1.1925 zog er mit seiner Frau Ida nach Hassfurt. Das Ehepaar bekam am 12.11.1925 eine Tochter, Hannelore, die nach den Aussagen einer alten Hassfurterin „ein arg schönes Kind“ war. In Haßfurt betrieb Salomon Heimann von 1925 bis 1931 ein Schuhgeschäft in der unteren Vorstadt neben der Bäckerei Jüngling. In seiner Freizeit schrieb er Gedichte, in denen er Alltagssituationen der Menschen um ihn herum beschrieb. Am 10. November 1938 wurde Salomon Heimann festgenommen und bis 13. Dezember 1938 im KZ Dachau inhaftiert. Nach diesen ERfahrungen sowie den Vorgängen in der Reichspogromnacht war er mit der Auswanderung seiner Tochter einverstanden. Hannelore kam mit einem der letzten Kindertransporte am 20.6.1939 nach Großbritannien. Nach Kriegsende lebte sie in Paris, wo sie mit der Fürsorge von KZ-Kindern betraut war. Später wanderte sie nach Palästina aus. Am 22. Dezember 1939 musste das Ehepaar Heimann nach dem Zwangsverkauf ihres Hauses in das Sammelhaus Brückenstraße 3 ziehen. Salomon Heimann wurde am 25. April 1942 zusammen mit seiner Frau nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Er wurde für tot erklärt (Todeserklärung). Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M./Staatsarchiv Würzburg.