Flora Lonnerstädter wurde am 16.12.1886 in Haßfurt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Haßfurt, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Flora Lonnerstädter war die Tochter von Hesslein Lonnerstädter, geb. 11.5.1850, gest. 29.9.1924 in Haßfurt, und von Rosa Lonnerstädter, geborene Süss, geb. 17.1856 in Aschbach, gest. 29.3.1942 in Haßfurt in der Sammelunterkunft Brückenstr. 3. Flora Lonnerstädter blieb unverheiratet und konnte "infolge eines körperlichen Gebrechens einem Verdienste nicht nachgehen" (Bescheinigung des Stadtrats Haßfurt vom 10.1.1935). Sie und ihre Mutter lebten nach dem Tod des Vaters in ärmlichen Verhältnissen. Die Mutter betrieb ein Schnittwarengeschäft in ganz geringem Umfang, der Reinerlös hieraus war unbedeutend. Flora Lonnerstädter hatte noch fünf Geschwister: Ihr ältester Bruder Siegfried, geb. 2.6.1878 war in München verheiratet und wurde am 12.3.1943 von dort aus nach Auschwitz deportiert. Ihr Bruder Jakob Lonnerstädter, geb. 7.7.1880, der seit dem 24.11.1938 bei ihr wohnte, bemühte sich vergeblich um eine Auswanderung. Er wurde 1942 nach Polen deportiert und ermordet. Julius, geb. 23.5.1883 starb schon als Kind am 19.10.1886 in Haßfurt. Selma, geb. 19.3.1885, war mit dem Kaufmann Jonas Rosenthal verheiratet und wurde zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Schwester Flora am 25.4.1942 deportiert. Hedwig, geb. 13.2.1890, verheiratet mit Seligmann Koschland, wurde im März 1942 wie ihre Geschwister in den Raum Lublin deportiert und dort ermordet. Flora Lonnerstädter wurde kurz nach dem Tod ihrer Mutter zusammen mit ihrer Schwester Selma Rosenthal am 25. April 1942 von Würzburg aus nach Krasniczyn im besetzten Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M./Staatsarchiv Würzburg.