Frieda Stein geb. Willner wurde am 24.05.1906 in Dormagen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Dormagen, Arnstein, Haßfurt, Frankfurt am Main, Fürth, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihr Kind war Stein Ruth (11.07.1933–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda war verheiratet mit Hermann Stein, geb. 4.10.1906 in Arnstein. Das Ehepaar hatte ein Kind: Ruth Stein, geb. 11.7.1933 in Arnstein. Die Familie zog am 17.6.1938 von Arnstein nach Haßfurt zu Lothar Stein, dem Bruder des Ehemannes. Am 23.7.1939 wanderte Hermann Stein nach England aus und kam über Australien nach Palästina. Er wollte seine Familie nachholen, was ihm aber nach Ausbruch des 2. Weltkriegs nicht mehr gelang. Er schrieb über das Internationale Rote Kreuz zahlreiche verschlüsselte Briefe an seine Frau. Die letzten drei Briefe kamen an den Absender zurück. Frieda Stein und ihre Tochter Ruth lebten, unterbrochen durch verschiedene Zwischenaufenthalte in Frankfurt (1940) und Fürth, seit dem 28.11.1940 im Sammelquartier in Haßfurt, Fritz-Sauckel-Str. 3, der heutige Brückenstraße 3. Am 25.4.1942 wurde Frieda Stein zusammen mit ihrer Tochter Ruth von Würzburg aus nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Hermann Stein kehrte 1958 mit seiner 2. Frau nach Unterfranken zurück und wohnte im jüdischen Altersheim in Würzburg, Valentin-Becker-Str. 11. Er starb am 14.6.1970 und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Würzburg begraben. Hinweis: Ihr Geburtsname ist auf der Deportationsliste "Wilner" geschrieben, auch ihr Geburtsdatum "24.3." auf der Liste ist falsch. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M./Staatsarchiv Würzburg.