Louis Forchheimer (1876 - 1943)

Louis Forchheimer wurde am 12.09.1876 in Thüngen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Forchheimer Karoline, Gitel geb. Heinemann (um 1850) und Forchheimer Oskar (um 1848–Mai 1928).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Forchheimer Paula geb. Löwenstein, die Ehe wurde am 1906 in Laudenbach geschlossen.

Er starb am 14.09.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Louis Oskar Forchheimer wurde am 12. September 1876 als Sohn von Oskar Forchheimer und Karoline Forchheimer, geb. Heinemann in Thüngen geboren. Er war Kaufmann und heiratete im Jahr 1906 Paula Löwenstein aus Laudenbach. Ab Dezember des gleichen Jahres lebte das Ehepaar in Schweinfurt. Aus der Ehe gingen die Kinder Artur (geb. 8.12.1907) und Ilse (geb. 18.4.1913) hervor. Der Sohn Artur war später als Arzt tätig und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1934 in Genua. Der Tochter Ilse gelang 1939 die Emigration über Großbritannien in die USA. Das Ehepaar lebte seit Juli 1911 in der Rückertstraße 21 in Schweinfurt. Dieses Haus diente später als Sammelunterkunft. Am 10. September 1942 wurden sie von Schweinfurt über Würzburg nach Theresienstadt deportiert.[1060][1027] Louis Forchheimer starb dort am 14. September 1943, seine Frau Paula war bereits im Januar den inhumanen Lagerbedingungen erlegen. Seine Brüder Adolf (geb. 01.12.1884) und Isidor (geb. 22.4.1887) wurden mit ihren Ehefrauen am 27. November 1941 von Bamberg nach Riga deportiert. Zwei seiner Brüder, Benno (geb. 2.4.1886) und Max (geb. 22.8.1890), waren bereits im Ersten Weltkrieg gefallen.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.