Ludwig Eckmann (1889 - 1942)

Ludwig Eckmann wurde am 07.10.1889 in Burghaslach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burghaslach, Lendershausen, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eckmann Fanny geb. Stern, die Ehe wurde am 19.06.1923 geschlossen.

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ludwig Eckmann war der Sohn des Handelsmannes Gustav Eckmann und seiner Frau Mathilde, geb. Fleischmann. Er lebte in bescheidenen Verhältnissen und arbeitete bei einer benachbarten Familie. Seine einzige Tochter Leni konnte er im Juli 1939 als damals 9-jährige in einem Kinderheim in Brüssel unterbringen und sie so vor der Ermordung durch die Nationalsozialisten retten. Er wurde im Novemberpogrom 1938 verhaftet und kurzzeitig im Gefängnis Hofheim festgehalten. Sein Haus wurde im März 1941 zwangsverkauft und Ludwig Eckmann und seine Ehefrau Fanny wurden im Armenhaus untergebracht. Zusammen wurden sie am 25.4.1942 nach Krasniczyn deportiert und daraufhin im Raum Lublin ermordet. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Sammlung Cordula Kappner, Zeil a.M., Staatsarchiv Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.