Frieda Goldstein geb. Geisenberger (1867 - 1944)

Frieda Goldstein geb. Geisenberger wurde am 02.06.1867 in Bibergau (Dettelbach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bibergau, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Obbach, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 22.02.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Goldstein wurde am 2. Juni 1867 als Tochter des Pferdehändlers Markus Geisenberger und Babette geb. Reichmann in Bibergau geboren. Dort heiratete sie im Jahr 1890 den Vieh- und Pferdehändler Adolf Goldstein aus Obbach. Aus der Ehe gingen Tochter Irma (*25.10.1891) und Sohn Siegbert (*21.08.1894) hervor. Von Obbach zog die Familie im Jahr 1904 nach Schweinfurt in die Wilhelmstraße 9. Hier lebte Frieda nach dem Tod ihres Mannes am 27. Dezember 1922 weiterhin. Am 26. August 1941 musste sie in das Sammelquartier in der Rückertstraße in Schweinfurt ziehen. Frieda Goldstein wurde über Würzburg am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort starb sie am 22. Februar 1944. Ihre Tochter Irma Goldstein, die den Kaufmann Josef Krug aus Frankfurt geheiratet hatte, überlebte vermutlich die Shoa. Dem Sohn Siegbert gelang gemeinsam mit seiner Familie im November 1939 die Emigration in die USA. Bis dahin hatte die Familie gemeinsam mit der Mutter in der Wilhelmstraße 9 in Schweinfurt gelebt. Auch Frieda hatte laut Meldekarte Pläne, nach Nordamerika auszuwandern.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.