Herbert Schelzer wurde am 13.06.1915 in Schweinfurt geboren und lebte in Schweinfurt, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Schelzer Alfred und Schelzer Sabine geb. Eisenheimer (25.12.1885–01.02.1938).
Weitere Angaben aus den Quellen: Herbert Schelzer wurde als Sohn des Kaufmanns Alfred Schelzer und seiner Ehefrau Sabine in Schweinfurt geboren und wuchs dort auf [1052]. Im Mai 1933 kam er als Elektrolehrling nach Aschaffenburg zu Dipl. Ing. Feland(?), er wohnte während dieser Zeit bei der Familie Bernhard Grünebaum zur Untermiete [1052]. Ein Jahr später kehrte er in seinen Heimatort Schweinfurt zurück [1052]. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Sein Vater Alfred, der den Holocaust offensichtlich überlebt hat, bestätigte gegenüber Yad Vashem, dass sein Sohn Herbert verfolgt wurde [1002]. Seine Mutter Sabine, die zuletzt in Berlin lebte, hat sich dort im Februar 1938 selbst getötet.