Pauline Sichel geb. Mayer wurde am 31.08.1874 in Kitzingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Mayer Benjamin (1832–07.12.1888) und Mayer Karoline geb. Lilienstrauß.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sichel Joseph.
Ihre Kinder waren Sichel Benno (21.11.1900) und Sichel Fanny Anni (24.03.1914–05.10.1935).
Sie starb am 16.02.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Pauline Sichel, Paula genannt, ist in Kitzingen geboren. Ihre Eltern waren Benjamin Mayer und Karoline, geb. Lilienstrauß. Sie hatte sieben Geschwister: Bertha *15.08.1858 in Sickershausen Rosa *22.11.1859 in Sickershausen Moses *12.08.1861 in Sickershausen Sophie *07.03.1863 in Sickershausen David *28.02.1866 in Sickershausen Max Maier *3.1.1868 in Sickershausen Adolf Aaron 24.3.1870 in Sickershausen Sie war verheiratet mit Joseph Sichel *08.07.1869, ein Backmeister. Das "Sichels-Beck" war in Kitzingen bekannt für seine guten Salzstangen. Diese Bäckerei wurde immer vor Pessach zu einer Mazzenfabrik umgewandelt und war deshalb unter den Juden in Kitzingen gut bekannt. Sie belieferte einen Großteil der süddeutschen Juden mit Mazzen. Das Ehepaar hatte zwei Kinder: Benno *12.11.1900 in Kitzingen & Fanny Anni *24.2.1914 in Kitzingen Anni starb mit 21 Jahren am 5.10.1935 und wurde im jüdischen Friedhof Rödelsee beerdigt. An ihren Tod erinnern sich, laut Schneeberger, viele ältere Kitzinger. Im Jahr 1939 starb ihr Ehemann (23.4.1939), und sie musste die Bäckerei - wegen des NS-Regimes -am 25.8.1939 verkaufen. Sie erhielt Haushaltshilfe von Ruth Reich. Nach ihrer Deportation im September 42 überlebte sie knappe 6 Monate in Theresienstadt. Vgl: Schneeberger, Michael, Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor, Kitzingen 2011, S.308.