Simon Sonder wurde am 19.12.1867 in Mainstockheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Kitzingen, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Sonder Samuel (15.10.1839–06.08.1909) und Sonder Sarah geb. Eisenmann (09.10.1842).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sonder Berta geb. Wild, die Ehe wurde am 1897 (?) geschlossen.
Seine Kinder waren Sonder Leo (03.03.1899–06.01.1949), Sonder Berthold (06.05.1900) und Sonder Stefan (23.08.1897–21.01.1917).
Er starb am 21.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Sonder, Sohn von Samuel Sonder (*15.10.1839, gestorben 6.8.1909 in Mainstockheim) und Sarah, geb. Eisenmann (geboren in Marktbreit, hatte 10 Geschwister. Bernhard, Eduard Efraim, Mina, Karoline, Jakob, Max, Emma, Salomon, Babetta und Sara wurden alle in der Zeitspanne von 1864 bis 1883 in Mainstockheim geboren. Anders als der Großteil seiner Familie, der 1900 schon nach Kitzingen zog, zog Simon erst Ende der 1920 Jahre nach Kitzingen. Er wurde zusammen mit seiner Gattin (Berta, geb. Wild) und seiner Schwägerin Jette Wild am 23.09.1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort überlebte er keinen ganzen Monat - vielleicht wegen seines Alters. Schneeberger, Michael, Gedenkbuch Kitzingen. Yiskor, Kitzingen 2011, S.314.