Paula Eisemann geb. Ottensoser wurde am 15.05.1883 in Mellrichstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mellrichstadt, München, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Paula Eisemann wohnte im Haus Nr. 426 zur Miete. Am 10. Oktober 1939 wurde Kaufmann Natanael Ottensoser bei Landrat Unger vorstellig und bat um Verlegung der, für die Juden vorgeschriebenen, Einkaufszeiten. Juden dürfen nur in der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr einkaufen. In dieser Zeit seien die Schulkinder auf der Straße unterwegs und belästigen die einkaufenden Juden. Paula Eisemann wurde ein harter Gegenstand ins Gesicht geworfen, so dass im Gesicht eine starke Schwellung entstand. Eine Woche vorher wurde ihr ein Stein an den Hinterkopf geworfen, als sie über den Kirchhof ging. Der Antrag wurde allerdings abgelehnt. Am 25. April 1942 wurde Paula Eisemann mit anderen Mellrichstädter Jüdinnen und Juden nach Krasniczyn in Ostpolen deportiert und daraufhin im Raum Lublin ermordet. Quellen: Biographie der Seite "Wir wollen uns erinnern".