Simon Heußinger wurde am 18.03.1869 in Oberlauringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberlauringen, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 05.06.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Heußinger wurde am 18. März 1869 als Sohn des Kaufmanns Liebmann Heußinger und der Karoline, geb. Sondheimer in Oberlauringen geboren. Er war als Schneider tätig und betrieb später eine eigene Herren-Maßschneiderei. Simon zog im Oktober 1895 nach Schweinfurt. Im August des folgenden Jahres heiratete er Lotte, geb. Wormser, in Oberlauringen. Aus der Ehe gingen die Tochter Karola (*31.08.1897) und der Sohn Martin (*10.08.1906) hervor. Simons Ehefrau verstarb im Juli 1920 in Schweinfurt. Im April 1942 musste er in die Sammelunterkunft in der Rückertstraße 17 umziehen. Am 10. September 1942 wurde Simon Heußinger über Würzburg nach Theresienstadt deportiert, wo er am 5. Juni 1943 starb. Seine Tochter wurde gemeinsam mit ihrem Ehemann Herbert Aron, der in der Maßschneiderei von Simon Heußinger mitgearbeitet hatte, am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportiert und dort vermutlich noch vor Jahresende ermordet. Seinem Sohn Martin gelang im Dezember 1933 die Emigration nach Haifa. Er legte in Yad Vashem eine Gedenkseite für seinen Vater an.