Gertrud Mahler geb. Reis, Reis Raiß (1871 - 1942)

Gertrud Mahler geb. Reis, Reis Raiß wurde am 08.11.1871 in Kraisdorf (Pfarrweisach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kraisdorf, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka, Westheim bei Haßfurt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gertrud Mahler wurde am 8. November 1871 als Tochter von Salomon Reis und Karolina, geb. Brückmann, in Kraisdorf geboren. Am 7. August 1899 heiratete sie Daniel Mahler (geb. 31.5.1873) in Westheim bei Haßfurt, wo das Ehepaar anschließend lebte. Aus der Ehe gingen die Kinder Hermann (geb. 18.5.1902), Sally (geb. 5.12.1904) und Leo (geb. 29.6.1907) hervor, die alle in Westheim bei Haßfurt zur Welt kamen. Im Juni 1942 musste die seit dem 18. Januar 1942 verwitwete Gertrud in die Sammelunterkunft in der Rückertstraße 19 in Schweinfurt umziehen, bis sie von dort über Würzburg am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. Wenig später, am 29. September 1942, wurde Gertrud Mahler weiter nach Treblinka gebracht und in dem Vernichtungslager direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Ihre drei Kinder konnten rechtzeitig emigrieren.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.