Klara May (1876 - 1942)

Klara May wurde am 01.07.1876 in Gerolzhofen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gerolzhofen, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 30.12.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klara May (bzw. Mai) wurde am 1. Juli 1876 als Tochter von Markus Mai und Sarah, geb. Heinemann, in Gerolzhofen geboren. Sie hatte zwei Brüder namens Siegfried (geb. 23.10.1878) und Karl (geb. 28.2.1871) sowie zwei Schwestern names Lina (geb. 17.5.1869) und Frieda (geb. 23.8.1881). Ihr Vater engagierte sich in der jüdischen Gemeinde seiner Heimatstadt und war dort Mitglied des Kultusvorstandes. Die gesamte Familie zog im Jahr 1884 nach Schweinfurt. Dort verstarben ihre Geschwister Siegfried (gest. 9.10.1902) und Frieda (gest. 11.12.1909). Klara war unverheiratet, lebte in Schweinfurt und arbeitete im August und September 1940 sowie im Juli und August 1941 als Haushaltshilfe bei der Familie Stern in Bad Kissingen. Ab April 1942 lebte sie bei Familie Forchheimer in der Rückertstraße 21. Das Haus wurde später als Sammelunterkunft genutzt. Am 10. September 1942 wurde Klara May nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 30. Dezember 1942. Auch ihre beiden Geschwister Lina und Karl wurden am 10. und 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 19.5.1944 und am 27.8.1943 verstarben.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.