Oskar Rosenthal (1883 - 1942)

Oskar Rosenthal wurde am 05.01.1883 in Mellrichstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mellrichstadt, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rosenthal Malwine geb. Rose.

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosenthal Oskar wurde am 5. Januar 1883 in Mellrichstadt geboren. Er wohnte im Haus Nr. 326, heute Hauptstr. 26. Seine Eltern waren Julius und Hannchen Rosenthal geb. Kleemann. Hannchen Rosenthal stammte aus Werneck. Oskar Rosenthal war Kaufmann und hatte eine Eisenwarenhandlung. Er war verheiratet mit Malwine, geb. Rose, geb. am 9. Mai 1885 in Wettesingen. Das Ehepaar Rosenthal hatte keine Kinder. Am 10. November 1938 wurde Oskar Rosenthal in das Amtsgerichtsgefängnis nach Bad Neustadt eingeliefert und in sog. Schutzhaft genommen. Da er schon seine Auswanderung vorbereitet hatte, wurde er am 18. November 1938 zu Arisierungsverhandlungen wieder aus dem Gefängnis entlassen. Am 25. November 1938 erfolgte jedoch eine neue Inhaftierung, diesmal im Konzentrationslager Dachau, aus dem er am 13. Dezember 1938 wieder entlassen wurde. Sein Haus wurde an Karl Erwin Fritz verkauft. Am 24. April 1942 musste Oskar Rosenthal zusammen mit seiner Frau und seinem Bruder Theodor nach Würzburg fahren, um sich am Sammelplatz Platz’scher Garten einzufinden. Dort wurden ihm bei der Durchsuchung vor der Deportation folgende Gegenstände abgenommen: 6 Esslöffel, 6 Kaffeelöffel. Von dort wurde er am 25. April 1942 nach Krasniczyn in Ostpolen deportiert und noch im selben Jahr im Raum Lublin ermordet. Quelle: [1003], Biographie der Seite "Wir wollen uns erinnern".

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.