Amalie, Amalie, Amalie Malie Oppenheimer (1865 - 1943)

Amalie, Amalie, Amalie Malie Oppenheimer wurde am 17.11.1865 in Schwebheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwebheim, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Oppenheimer Meyer (22.11.1835–18.12.1912) und Oppenheimer Jette geb. Lang (um 1845–04.02.1913).

Sie starb am 23.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Amalie, genannt Malie Oppenheimer kam am 17. November 1865 in Schwebheim zur Welt. Sie war die Tochter des Metzgers Meyer Oppenheimer und der Jette, geb. Lang. Wie ihre Schwestern Emma und Hannchen blieb sie unverheiratet und lebte im Elternhaus Nr. 54 in Schwebheim. Sie führten zu dritt eine koschere Rindermetzgerei, in der viele nichtjüdische Schwebheimer einkauften. Seit 1936 durften die "Meyer-Mädchen", wie sie aufgrund des Vornamens ihres Vaters genannt wurden, die Metzgerei nicht mehr weiterführen. Während des Novemberpogroms 1938 schmiss man die Scheiben des Wohnhauses ein und am nächsten Tag hing ein Plakat an der Hauswand, auf dem stand: "Hier ist ein jüdisches Haus, deutsche Mütter gehen hier ein und aus, schaut sie euch an und lacht sie aus." Nachdem die drei Schwestern zuletzt in einer Sammelunterkunft in Schweinfurt gewohnt hatten, wurden sie am 10. September 1942 von Würzburg aus nach Theresienstadt deportiert. Dort starb Malie am 23. April 1943 nach mehr als einem halben Jahr Ghettozeit im Alter von 77 Jahren. [1003][1060][1078] Anderslautende Geburtsdaten in diversen Quellen weichen vom Standesregister ab.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.