Emma Oppenheimer wurde am 04.04.1873 in Schwebheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwebheim, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Oppenheimer Meyer (22.11.1835–18.12.1912) und Oppenheimer Jette geb. Lang (um 1845–04.02.1913).
Sie starb am 03.05.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Emma Oppenheimer kam am 4. April 1873 in Schwebheim zur Welt. Sie war die Tochter des Metzgers Meyer Oppenheimer und der Jette, geb. Lang. Wie ihre beiden älteren Schwestern Amalie und Hanna war sie von Beruf Hausangestellte und blieb bis zuletzt unverheiratet. Die drei Schwestern bewohnten das Elternhaus Nr. 54 in Schwebheim und führten ebenda eine koschere Metzgerei, in der aber auch Christen regelmäßig einkauften. Nach ihrem Vater Meyer Oppenheimer wurden Emma, Amalie und Hanna auch die "Meyer-Mädchen" genannt. Seit 1936 durften die Frauen ihren Betrieb nicht mehr fortführen. Während des Novemberpogroms 1938 schmiss man die Scheiben des Wohnhauses ein und am nächsten Tag hing ein Plakat an der Hauswand, auf dem stand: "Hier ist ein jüdisches Haus, deutsche Mütter gehen hier ein und aus, schaut sie euch an und lacht sie aus." Nachdem die drei Schwestern zuletzt in einer Sammelunterkunft in Schweinfurt gewohnt hatten, wurden sie am 10. September 1942 von Würzburg aus nach Theresienstadt deportiert. Dort erlag Emma Oppenheimer den widrigen Bedingungen des Ghetto-Alltags am 3. Mai 1943, nur wenige Tage nach ihrer älteren Schwester Amalie. [1003][1060][1078].