Lina Reinhold wurde am 18.08.1877 in Kleineibstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleineibstadt, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 02.07.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lina, gelegentlich auch Lena Reinhold kam am 18. August 1877 in Kleineibstadt zur Welt. Ihre Eltern waren Joseph Reinhold und dessen Frau Amalia, geb. Rosenstein. Sie hatte acht Geschwister, sechs Schwestern und zwei Brüder. Von der im 19. Jahrhundert einstmals großen Familie Reinhold gab es 1939 nur noch drei Haushalte in Kleineibstadt. Lina bewohnte mit ihren Schwestern Ida und Sophie zuletzt Haus Nr. 59, ehe sie im Juni 1942 in eine Sammelunterkunft nach Schweinfurt umziehen mussten. Am 10. September 1942 wurden die drei über Würzburg nach Theresienstadt deportiert. Während Ida kurz nach der Ankunft in das Vernichtungslager Treblinka weiterverschleppt und dort ermordet wurde, kamen Lina und Sofie in Theresienstadt ums Leben. Lina erlag am 2. Juli 1943 den widrigen Bedingungen des Ghettos.