Sofie Reinhold (1876 - 1944)

Sofie Reinhold wurde am 07.01.1876 in Kleineibstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleineibstadt, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 29.03.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie, gelegentlich auch Sophie Reinhold war die Tochter von Joseph Reinhold und Amalia, geb. Rosenstein, und kam am 7. Januar 1876 in Kleineibstadt zur Welt. Sie hatte sechs Schwestern und zwei Brüder. Von der im 19. Jahrhundert einstmals großen Familie Reinhold gab es 1939 nur noch drei Haushalte in Kleineibstadt. Sofie heiratete am 12. September 1921 in Kleineibstadt einen Herrn Segen, die Ehe wurde aber am 1. November 1938 durch das Landgericht Bamberg wieder geschieden. Sie bewohnte mit ihren Schwestern Ida und Lina zuletzt Haus Nr. 59 in Kleineibstadt, ehe sie im Juni 1942 in eine Sammelunterkunft nach Schweinfurt umziehen mussten. Am 10. September 1942 wurden alle drei über Würzburg nach Theresienstadt deportiert. Während Ida kurz nach der Ankunft in das Vernichtungslager Treblinka weiterverschleppt und dort ermordet wurde, kamen Lina und Sofie in Theresienstadt ums Leben. Lina starb im Juli 1943, Sofie erlag den widrigen Bedingungen des Ghettos erst am 29. März 1944.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.