Fanny Rosenbusch wurde am 22.05.1864 in Schwebheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwebheim, Eichstetten, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 11.04.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fanny Rosenbusch kam am 22. Mai 1864 in Schwebheim bei Schweinfurt zur Welt. Ihre Eltern waren Jakob Rosenbusch und Hanna, geb. Dachauer. Fanny war das älteste von sieben Kindern, war als Hausangestellte tätig und bewirtschaftete am Kirchplatz/Ecke Judenhof in Schwebheim eine Handlung mit Vieh- und Kurzwaren. Ab 1936 durfte sie ihr Geschäft nicht mehr fortführen. 1939 lebte die unverheiratete Frau an der Hauptstraße 23 im badischen Eichstetten. Zu einem unbekannten Zeitpunkt kehrte sie nach Schwebheim zurück. Zuletzt lebte sie für drei Monate in einer Sammelunterkunft in Schweinfurt, ehe sie am 10. September 1942 von Würzburg aus nach Theresienstadt deportiert wurde. Dort erlag sie am 11. April 1943, nur drei Wochen vor ihrem 79. Geburtstag, den widrigen Bedingungen. [1003][1023][1060][1078] Ihre Schwester Theresia (1867) wurde ebenfalls deportiert. Für Ludwig (1865), Babette (1871), Simon (1873) und Jeanette (1875) liegen keine Informationen zur NS-Zeit vor. Bruder Max Rosenbusch (1869) gelang mit seiner Frau die rechtzeitige Emigration.