Netta (Nanette) Stern geb. Silberstein (1862 - 1942)

Netta (Nanette) Stern geb. Silberstein wurde am 18.10.1862 in Gochsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gochsheim, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Gemünden am Main, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 05.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Netta Silberstein kam am 18. Oktober 1862 in Gochsheim als Nannette Silberstein zur Welt. Ihre Eltern waren der Tuchmacher und spätere Inhaber eines Schnittwarenladens David Silberstein und dessen Frau Karoline, geb. Neumann. Nannette, später Netta genannt, war die jüngste von zehn Kindern, von denen drei bereits im Kleinkindalter in Gochsheim verstarben. Die Familie zog im Jahr 1863 nach Schweinfurt. Im März 1884 heiratete Netta den Handelsvertreter Abraham Stern aus Hessdorf, mit dem sie zunächst in Gemünden lebte, bevor sie 1908 nach Schweinfurt zurückkehrte. Das Paar hatte keine Kinder. Ihr Mann verstarb am 9. März 1921 in den USA. Die Witwe musste im April 1942 in die Sammelunterkunft in der Rückertstraße 19 umziehen. Über Würzburg wurde Netta Stern, wie auch ihre Nichte Else Solinger, geb. Silberstein, am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Sie starb dort am 5. November 1942.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.