Klara Strauß geb. Ramsfelder (1869 - 1943)

Klara Strauß geb. Ramsfelder wurde am 16.09.1869 in Obbach (Euerbach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Obbach, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Strauß Zadock, die Ehe wurde am 00.02.1900 in Obbach geschlossen.

Sie starb am 24.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klara (Clara) Strauß wuchs in der Familie Jakob und Regina Ramsfelder (geb. Schiffer) in Obbach, Kreis Schweinfurt, auf. Sie war dort auch verheiratet mit dem etwas jüngeren Händler Zadok Strauß aus dem hessischen Ober-Seemen (Gedern). Das Paar hatte zwei Söhne: Siegbert (1900) und Semmi (1904). NS-Zeit: Die bedeutenden jüd. Landgemeinde Obbach zählte 1933 noch über 100 Personen. Die verbliebenen jüd. Einwohner musten im Novemberpogrom 1938 massive Ausschreitungen erleiden. Unter den bei der Volkszählung 1939 erfassten 44 jüd. Obbachern war auch das Ehepaar "Clara und Zadock Strauß" im Haus Nr. 88. Im August 1942 musste das Ehepaar in eine Sammelunterkunft nach Schweinfurt ziehen. Am 10. September 1942 wurden beide von Würzburg aus nach Theresienstadt deportiert. Die 73jährige Klara Strauß kam im April 1943 in Theresienstadt ums Leben; ihr Mann Zadok wurde im Mai 1944 von Theresienstadt nach Auschwitz verschleppt. Siegbert gelang im Juli 1938 und Semmi im Januar 1937 die Emigration.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.