Hermann Fränkel (1880 - 1942)

Hermann Fränkel wurde am 03.03.1880 in Obbach (Euerbach) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Obbach, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hermann Fränkel war der unverheiratete Sohn des Landwirts Moses Fränkel und seiner Frau Babet, geborene Adler, aus Urspringen, Landkreis Main-Spessart. Die Familie war schon seit Generationen in Obbach beheimatet und übte den Metzgerberuf aus. Die Familie lebte in der Doppelhaushälfte 31 1/2. Das Haus wurde 1975 eingerissen und gehörte zum Schlossgelände. Hermann war von Beruf Metzger und Rauchwarenhändler und lebte im Haushalt seiner Schwägerin und des Bruders David (geb. 1876), der eine Metzgerei mit Viehhandel in Obbach betrieb. David verstarb schon im Jahre 1926 im Krankenhaus in Würzburg, von den beiden Töchtern konnte Beate in die USA emigrieren. Mit seiner Schwägerin Rosa kam Hermann Fränkel am 22. April 1942 nach Würzburg. Bei der Durchsuchung im Platz'schen Garten wurden ihnen 2 Esslöffel, 2 Gabeln, 2 Messer, 1 Kaffeelöffel und 1 Anhänger abgenommen. Drei Tage später wurden sie nach Krasnystaw deportiert, mussten fünfzehn Kilometer nach Krasniczyn laufen und wurden dann in einem der Lager im Raum Lublin ermordet. Weitere Quellen/Auskunfteien: Staatsarchiv Würzburg, Gestapostelle 18876 u. 18877; Kataster Obbach; Gemeindearchiv Euerbach; Standesamt Obbach, jetzt Euerbach; Materialsammlung Pfarrer Paul Geißendörfer (Jan. 1969).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.