Rosa Hermann geb. Lippstädter wurde am 12.12.1894 in Schweinshaupten (Bundorf) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Krasniczyn, Raum Lublin, Schweinshaupten, Westheim bei Hammelburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hermann, Herrmann, Herrmann, Hermann Nathan.
Ihr Kind war Hermann, Herrmann, Hermann, Herrmann Elsa (04.09.1923–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Hermann wurde am 12.12.1894 in Schweinshaupten im Landkreis Haßberge in die Familie Lippstädter geboren. Sie heiratete den Viehhändler Nathan Hermann in Westheim bei Hammelburg. In der Zeit der NS-Verfolgung wurde ihrem Mann 1936 die Handelslizenz entzogen. Am Tag des Pogroms in Westheim (10. November 1938) drangen SA-Männer in das Haus der Familie Hermann ein und schlugen das gesamte Mobiliar zusammen. Alle jüdischen Familien wurden noch am gleichen Tag verhaftet und auf einem Lkw der SA nach Hammelburg ins Amtsgerichtsgefängnis gefahren, wo sie ihren gesamten Besitz deklarieren und sich zur Auswanderung verpflichten mussten. Nathan Hermann wurde am 16. November 1938 für etwa einen Monat ins KZ Dachau eingewiesen. Als einzige blieb die Familie bis zur Deportation in Westheim. Am 22. April 1942 wurde Rosa Hermann in Westheim zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter Else zur Deportation abgeholt. Am 25. April 1942 verließ der Transport Würzburg und kam drei Tage später in Krasnistaw im besetzten Ostpolen an. Von dort wurden die Menschen zu Fuß nach Krasniczyn getrieben. Rosa Hermann und ihre Familie wurden, wie alle anderen Deportierten dieses Transports, noch im gleichen Jahr im Raum Lublin ermordet. weitere Quellen: Staatsarchiv Würzburg Gestapo 18876; Spruchkammer Hammelburg.