Babette Lonnerstädter (1877 - 1942)

Babette Lonnerstädter wurde am 27.01.1877 in Haßfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Haßfurt, Westheim bei Haßfurt, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Lonnerstädter war die Tochter des Hassfurter Kaufmanns Seligmann Lonnerstädter, geb. 6.6.1831, und seiner Frau Clara, geb. Schmalbach, geb. 20.5.1842 in Schwanfeld. Sie hatte noch sieben Geschwister. Die längste Zeit ihres Lebens verbrachte sie mit ihrem Bruder Löb in Haßfurt im Anstaltsgässchen 2 und betrieb mit ihm im Haus Nr. 208 ein Zeitschriftengeschäft mit Leihbibliothek und Verkauf von koscheren Lebensmitteln. Die Geschwister mussten am 4.6.1941 nach Westheim ziehen, da das Hassfurter Sammelquartier für Juden überfüllt war. Am 25. April 1942 wurde Babette Lonnerstädter nach Krasniczyn im besetzten Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet. Ihr Bruder Löb kam zunächst in ein Sammelquartier in Schweinfurt und wurde von dort am 23.9.1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er bereits nach einem Monat am 22.10.1942 starb. Quelle: Privatarchiv Cordula Kappner, Zeil a.M., Staatsarchiv Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.