Ernst Kahn wurde am 17.05.1882 in Veitshoechheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Veitshöchheim, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Kahn Marianne geb. Donnerstag (19.01.1856) und Kahn Samuel.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kahn Eva.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ernst Kahn war der Sohn von Samuel und Marianne Kahn. Er kehrte mit verschiedenen Auszeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg zurück, war Kaufmann und kandidierte bei der Bürgerlichen Partei für den Gemeinderat. Er heiratete Eva Schild, mit der er die Töchter Emmi und Cerri bekam. Seine Frau starb im Jahr 1931. In diesem Jahr zog seine verwitwete Schwester Rosa Trepp zu ihm, um ihm den Haushalt zu führen und sich um die Mutter zu kümmern, die 1940 starb. In der Pogromnacht am 9./10. November 1938 wurden das Geschäft von Ernst Kahn und seine Wohnung demoliert, er selbst verhaftet. Er stellte einen Ausreiseantrag, der auch genehmigt wurde. Ein Schnellbrieferlass machte seine Pläne jedoch zunichte. Ernst Kahn wurde zusammen mit seiner Schwester am 25. April 1942 nach Krasniczyn im besetzten Ostpolen deportiert und im Raum Lublin wohl bis zum Herbst 1942 ermordet. Er wurde für tot erklärt Todeserklärung. Seine Töchter Emmi und Cerri Kahn konnten Deutschland 1936 bzw. 1938 verlassen. Seine Neffen Leopold und Samuel Trepp wanderten in die USA aus. Quelle: Karen Heußner, Jüdisches Kulturmuseum und Synagoge.