Karl Adler wurde am 08.01.1891 in Urspringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, KZ Dachau, Oberthulba, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Adler Berta geb. Löbenfried.
Sein Kind war Adler Justin (18.05.1924–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karl Adler wurde am 08. Januar 1891 in Urspringen geboren. Später lebte er in Oberthulba, wo er zusammen mit seiner Frau Berta, geb. Löwenfried, und dem gemeinsamen Sohn Justin, geb. am 18. Mai 1924, einen Viehhandel und eine Schuhhandlung betrieb. Am 25. November 1938 nahm man Karl Adler in Haft und brachte ihn in das KZ Dachau. Dort wurde er am 13. Dezember wieder entlassen und erkehrte zu seiner Familie zurück nach Oberthulba. Man verbot ihm seinen Viehhandel und das Schuhgeschäft wieder zu eröffnen. Stattdessen verpflichtet man ihn zusammen mit seinem Sohn in der örtlichen Töpferei zu arbeiten, da die früheren Arbeiter in den Wehrdienst berufen wurden. Im Februar 1942 bestätigte sein Arbeitgeber dem Landrat, dass Karl Adler die Arbeit zu seiner "vollsten Zufriedenheit" ausübe und fragte ihn für die nächsten drei größeren Aufträge an. Im April 1942 brachte man Karl Adler zusammen mit weiteren Jüdinnen und Juden aus Oberthulba nach Würzburg. Am 25. April 1942 wurden sie nach Krasniczyn in Ostpolen deportiert. Wie alle anderen Menschen dieses Transports wurde er spätestens im Herbst 1942 im Raum Lublin ermordet. (Auch verwendet: Bundesarchiv Koblenz und Michael und Cornelia Mence, geb. Binder, "Nachbarn der Vergangenheit", 2014".