Adolf Schwarzschild (1880 - 1955)

Adolf Schwarzschild wurde am 07.01.1880 in Dertingen geboren und lebte in Aschaffenburg, Dertingen, Wertheim, München, Frankfurt am Main.

Seine Eltern waren Schwarzschild Babette geb. Freudenberger (27.11.1854–30.03.1925) und Schwarzschild Max.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schwarzschild Paula geb. Weinschenk, die Ehe wurde am 25.06.1913 in Aschaffenburg geschlossen.

Seine Kinder waren Perraudin Frieda geb. Schwarzschild (04.05.1914) und Schwarzschild Margot Leoni (12.07.1924–17.07.1924).

Er starb am 28.02.1955.

Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Schwarzschild entstammte der Ehe des Kaufmanns Max Schwarzschild mit Babette, geborene Freudenberger, aus Dertingen und kam erstmals am 1. Oktober 1898 von Wertheim nach Aschaffenburg. [1052]. Am 25. Juni 1913 heiratete er in Aschaffenburg Paula Weinschenk aus Windsbach. Aus der Ehe gingen die Töchter Gertrude Frieda und Margot Leoni hervor. [1052] Gertrude verzog am 10. Mai 1930 nach Frankfurt am Main. [1052] Margot verstarb am 17. Juli 1924. [1072] Seine verwitwete Mutter Babette Schwarzschild wohnte ab 1.4.1909 bis 3.4.1915 bei ihm [1046]. Er war 1920 Zeuge der Eheschließung von Moses Birk mit Karoline Schwarzschild und Sigmund Strauß mit Anna Löwenthal. [1073] Adolf Schwarzschild nahm als Maschinengewehrschütze vom 3. April 1916 bis zum 24. Juli 1918 an verschiedenen Schlachten am 1. Weltkrieg teil. Am 16. April 1935 wurde ihm dafür durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Militär-Verdienst-Kreuzes 3.Klasse. [1046] Er verzog am 27. Dezeber 1937 nach Frankfurt am Main und emigrierte später nach Kuba. [1052] [1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.