Berta Künstler (1901 - 1942)

Berta Künstler wurde am 22.10.1901 in Prichsenstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Prichsenstadt, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Künstler Gretchen geb. Silbermann (30.01.1877–1942) und Künstler Wolfgang (03.06.1863–17.10.1934).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Berta (Bertha) Künstler wuchs mit ihren Geschwistern Isaak und Justin in der Metzger- und Landwirtsfamilie link(Wolf(gang)#43551) und link(Gretchen Künstler (Siulbermann)#40889) in Prichsenstadt im Kreis Kitzingen auf. Berta besuchte die Volksschule im Ort und arbeitete wohl in der elterlichen Metzgerei und Landwirtschaft mit. Die ledige Frau blieb im Elternhaus in ihrer Heimatstadt. NS-Zeit: Bertas Vater verstarb 1934. Ihr Bruder Isaak konnte 1939 nach England emigrieren. Nach den massiven Ausschreitungen im Ort im Novemberpogrom 1938 mussten die in Prichsenstadt verbliebenen jüd. Bürger ihre Häuser aufgeben und in ein "Judenhaus" ziehen (Freihofgasse 3 bei Familie Frank). Im Frühjahr 1942 lebten noch zehn jüd. Personen in der Kleinstadt, die alle deportiert wurden. [1023] Im Februar 1942 wurde Berta zur Zwangsarbeit bei einer Textilwarenhandlung in Großlangheim verpflichtet. Vor ihrer Deportation wurde Berta mit ihrer Mutter Gretchen und ihrem Bruder Justin nach Würzburg gebracht; am 25. April 1942 wurden sie nach Krasniczyn deportiert und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. Quellen: -Wolf-Dieter Gutsch, Zuschrift 01.01.1920. -Werner Steinhauser, Aus dem Leben von Berta Künstler, Oktober 2016.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.