Lina Forchheimer geb. Sichel wurde am 12.03.1882 in Gruensfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Grünsfeld, Schweinfurt, Ghetto Theresienstadt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 10.06.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lina Sichel kam am 12. März 1882 als Tochter des Viehhändlers Moritz Sichel und seiner Frau Hanna, geb. Frank, in Grünsfeld zur Welt. Am 18. Januar 1912 heiratete sie den aus Thüngen stammenden Benno (Benzion) Forchheimer (geboren 1886). Das Ehepaar zog nach Schweinfurt, wo am 21. Oktober 1912 die Zwillinge Justin und Ludwig zur Welt kamen. Ludwig starb mit nur 16 Monaten, Justin lebte später in Augsburg und emigrierte am 09.Juni 1938 nach New York, USA. Seit dem 15. Oktober 1916 war Lina Forchheimer verwitwet, da ihr Mann in Galizien gefallen war. Zuletzt musste sie in der Sammelunterkunft Rückertstraße 21, in der auch verwandte Forchheimers lebten, auf ihre Deportation warten. Über Würzburg wurde sie am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort starb sie am 10. Juni 1943. Quelle: -Auskunft Elisabeth Böhrer, 02.05.2020 (Meldedaten Schweinfurt).