Jakob Seif (1886 - 1942)

Jakob Seif wurde am 05.03.1886 in Swarzedz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwersenz, Aschaffenburg, Würzburg, Bremen, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Seif Isidor und Seif Henriette geb. Snopek.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Seif Rosa geb. Kempe, die Ehe wurde am 10.05.1910 in Posen geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Seif Rosalie geb. Heimann, die Ehe wurde am 23.08.1921 in Berlin geschlossen.

Sein Kind war Seif Johanna (06.04.1912–03.10.1944).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob Seif war der Sohn des Kaufmanns Isidor Seif und seiner Ehefrau Henriette, geborene Snopek, aus Berlin. Er erhielt am 16. Februar 1922 durch die Hansestadt Bremen die deutsche Reichsangehörigkeit. Am 10. Mai 1910 heiratete er Rosa Kempe. Sie verstarb am 5. Juni 1913 in Posen. Danach heiratete er am 23. August 1921 in Berlin Rosalie, geborene Heimann. Am 1. August 1929 zog er von Bremen nach Aschaffenburg und war Kantor und Schächter. Seine Ehefrau Rosalie zog am 29. September 1929 nach. [1052] Jakob Seif nahm als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 19. Infanterie-Regiments vom 4. Oktober 1915 bis zum 22. Mai 1017 an mehreren Gefechten und Kämpfen zwischen Maas und Mosel am 1. Weltkrieg teil. Am 30. April 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Eine im Dezember 1939 geplante Ausreise nach Palästina ist nicht erfolgt. Jakob Seif, seine Ehefrau Rosalie und ihre Tochter Johanna wurden am 25. April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. [1056].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.