Adolf Sichel (1893 - 1942)

Adolf Sichel wurde am 04.07.1893 in Kleinheubach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinheubach, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, KZ Dachau, KZ Majdanek, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Sichel Emilie geb. Frohmann (07.12.1853–21.08.1918) und Sichel Moses (20.06.1852–17.06.1911).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sichel Anna geb. Dorsch, die Ehe wurde am 09.03.1925 in Frankfurt/Main geschlossen.

Er starb am 06.08.1942 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmannslehrling in Aschaffenburg bei Jos. Sailer + Simon L. Dilsheimer [1046]. Adolf Sichel diente im 1. Weltkrieg zuerst beim 9. bayer. -Infanterie-Regiment, später bei der bayer.-Armee-Fernsprech-Abteilung. Er war bei der Schlacht an der Somme vom 1.10.1916-26.11.1916 und an den Stellungskäpfen an der Somme und in den Vogesen eingesetzt. 1925 heiratete er in Frankfurt/Main die Christin Anna Dorsch. Die Ehe wurde 1939 vom Landgericht Frankfurt geschieden. Am 14. März 1933 wurde er verhaftet und in das KZ-Dachau eingeliefert. Später wurde er in das KZ-Majdanek deportiert und dort am 6. August 1942 ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.