Maier Karbowitz wurde am 01.10.1890 in Glowno geboren und lebte in Glowno, Darmstadt, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Karbowitz Hanna Selda geb. Pialek (1860) und Karbowitz Mendel.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Karbowitz Toni geb. Dopres, die Ehe wurde am 1911 in Darmstadt geschlossen.
Seine Kinder waren Karbowitz Werner (01.09.1914–unbekannt) und Karbowitz Helena (20.11.1915).
Weitere Angaben aus den Quellen: Selbständiger Schneider. Geboren in Glowno als Sohn des Handelsmanns Mendel Karbowitz und seiner Ehefrau Hanna [1046]. Ab 1908 wohnhaft in Darmstadt, 1911 Hochzeit mit Toni Dopres, Tochter der Kaufmanneheleute Israel und Reißel Dopres [1046]. Im September 1914 Geburt des Sohnes Werner [1046]. Als russischer Staatsbürger unterlag Maier nach Ausbruch des 1. Weltkriegs dem Aufenthaltsverbot für feindliche Ausländer, der Umzug der Familie nach Aschaffenburg im November 1914 ist daher vermutlich seitens der Behörden erzwungen worden [1046]. Im November 1915 Geburt der Tochter Helena, Rückkehr der Familie nach Darmstadt im April 1916 [1046]. Nach Wegzug ersuchte die Stadt Aschaffenburg das Polizeiamt Darmstadt von Maier gegen Aushändigung einer Rechnung 6 Mark 70 zu erheben; die Bezahlung von 6,95 Mark erfolgte am 24.4.1916 [1046]. Sohn Werner, vor dem 2. Weltkrieg nach Frankreich emigriert, wurde im September 1942 über das Lager Drancy in das KZ Auschwitz verschleppt und dort vermutlich umgebracht [1002]. Über das Schicksal seiner Eltern und seiner Schwester ist nichts bekannt.