Max Donnerstag (1893 - 1945)

Max Donnerstag wurde am 13.11.1893 in Unsleben geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Unsleben, Essen, unbekannt (Holocaust), KZ Dachau, Würzburg, Minsk. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Donnerstag Bernhard (30.01.1860–02.03.1932) und Donnerstag Berta, Bertha geb. Friedlein (19.07.1910).

Er starb am 1941-1945 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Donnerstag wuchs in der Metzger- und Viehhändlerfamilie Bernhard und link(Berta Donnerstag (Friedlein)#2635) in Unsleben im Kreis Rhön-Grabfeld in Haus Nr. 79 auf. Er besuchte ab 1904 die Oberrealschule in Würzburg und machte dann eine kaufmännische Lehre in der Zigarrenfabrik "J.G. Eisenmann & Co." Jacques Mayer in der Stadt. 1913 zog er nach Essen, wo er als Angestellter und Vertreter in der Möbelbranche arbeitete. Bruder von Sally in Würzburg und Essen. Kriegsteilnehmer im I. Weltkrieg; Infanterist im 9.Bayerischen Infanterieregiment Würzburg. NS-Zeit: Der ledige Max Donnerstag lebte wenigstens zeitweise (1938/39) auch im Elternhaus in Unsleben, von wo er wohl nach dem Novemberpogrom 1938 inhafiert wurde und wo er bei der Volkszählung 1939 registriert wurde. Am 6. November 1941 wurde er von seinem letzten Wohnort Essen über Düsseldorf ins Ghetto Minsk deportiert [1003] und in der Folgezeit ermordet. Anmerkung: Die Darstellung in der Homepage "Die verlorenen Juden von Unsleben", dass Max wie sein Bruder Sally (Sol) Donnerstag emigrieren konnte, [1066] ist falsch. Quellen: -Mitteilung Elisabeth Böhrer, 07.03.2020. -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv; Kriegstammrollen)  .

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.