Jakob Kwiatkowski wurde am 17.07.1894 in Lodz geboren und lebte in Lodz, Offenbach am Main, Wiesbaden, Frankfurt am Main, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Kwiatkowski Abraham und Kwiatkowski Häubchen geb. Itzkowitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Schriftsetzer [1046]. Geboren in Lodz, Sohn des Kaufmanns Abraham Kwiatkowski und seiner Ehefrau Häubchen, arbeitete seit 1908 in den Städten Offenbach am Main, Wiesbaden und Frankfurt am Main [1046]. Nach Ausbruch des 1. Weltkriegs unterlag er als russischer Staatsbürger dem Aufenthaltsverbot für feindliche Ausländer, sein Umzug nach Aschaffenburg Ende November 1914 war daher seitens der Behörden erzwungen [1046]. Durch den Stadtmagistrat Aschaffenburg im Juli 1915 Ausstellung einer sogenannten Unverdächtigkeits-Bescheinigung, die vom stellvertretenden Generalkommando Würzburg als Personalausweis zugelassen wurde [1046]. An sein im Januar 1917 gestelltes Bittschreiben an das Generalkommando Würzburg, nach Frankfurt am Main reisen zu dürfen, erinnerte er im Februar 1917 mit dem Hinweis, dass nach "Proklamierung des Königreiches Polen (Regentschaftskönigreich Polen) unterem 5. November 1916 eine Erleichterung für ihre Staatsangehörige verfügt wurden oder wenigstens ihre kleinlichen Bittgestelle nicht für Wochen lang beiseite zu legen". Einige Tage später wurde ihm vom Stadtmagistrat Aschaffenburg mitgeteilt, dass sein Gesuch "auf dem Dienstwege nach eingehender Prüfung dem stellvertretenden Generalkommando hier vorgelegt wurde" [1046]. Anfang März 1917 verzog er nach Frankfurt am Main [1046].