Henriette Meier geb. Marx wurde am 11.08.1907 in Jünkerath geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Jünkerath, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Wittlich, Köln, Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof, Stadtkyll. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Marx Nathan und Marx Anna geb. Marx.
Sie verstarb in Kulmhof.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geboren in Jünkerath, Tochter des Viehhändlers Nathan Marx und seiner Ehefrau Anna [1046]. Kam erstmals im Mai 1921 mit knapp 14 Jahren für etwa sechs Monate nach Aschaffenburg als Stütze zu Lina Hamburger in die Riesengasse 6, eventuell eine Verwandte von ihr; erneuter Aufenthalt im März 1927 für eine unbekannte Zeitdauer [1046]. Heiratete später Moritz Meier, das Ehepaar wohnte vor dem 2. Weltkrieg in Stadtkyll und während des 2. Weltkriegs in Köln [1005]. Im Oktober 1941 Deportation in das Ghetto Litzmannstadt, im Mai 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof [1003][1064]. Über das Schicksal ihres Mannes ist nichts bekannt.