Rosa Dahlheimer geb. Solinger wurde am 08.06.1895 in Aschaffenburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Michelfeld, Eglfing (Haar), Miltenberg, Tötungsanstalt Hartheim, Weinheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Solinger Samson (06.05.1866–23.08.1940) und Solinger Sophie geb. Strauß (03.10.1867–31.03.1943).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Dahlheimer Leopold, die Ehe wurde am 13.08.1922 in Aschaffenburg geschlossen.
Sie starb am 20.09.1940 in Hartheim.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Dahlheimer hat vom 24.04.1911 bis 23.07.1911 in Weinheim gewohnt und war dort als Lehrmädchen tätig. www.juden-in-weinheim.de Der Randvermerk im Geburtsregister Aschaffenburg lautet: "Für tot erklärt durch Beschluß des Amtsgerichts Miltenberg vom 13.10.67 Urk[unden-]Reg[ister] Nr. II 53/67; Todeszeitpunkt 31.12.45 24 Uhr, Standesamt I Berlin (West) Nr. 354/68" [1071] Trauzeugen waren der Kommissionär Siegmund Schafheimer und der Metzgermeister Isidor Strauß.[1073] Folgender Vermerk befindet sich in [1073]: Durch das am 14. Dezemberg 1925 rechtskräftig gewordene Endurteil des Landgerichts Aschaffenburg ist die Ehe zwischen Leopold Dahlheimer und Rosa Solinger für nichtig erklärt worden. Aschaffenburg, am 11. Januar 1926 - der Standesbeamte. In Vertretung: Bogner. Bei Debler ist vermerkt, dass Rosa Dahlheimer zusammen mit ihrem Ehemann Leopold in Polen verschollen ist. [1029] Gemäß Gedenkbuch Koblenz wurde Rosa Dahlheimer am 20.09.1940 in der Tötungsanstalt Hartheim ermordet. Als Geburtsdatum ist dort der 07.06.1895 genannt. [1003].