Jakob Solinger wurde am 17.05.1870 in Goldbach geboren und lebte in Goldbach, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Solinger Feist (14.05.1817–30.08.1879) und Solinger Hannchen geb. Solinger (27.09.1830–14.10.1903).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Solinger Selma geb. Süßkind, die Ehe wurde am 19.01.1897 in Stuttgart geschlossen.
Seine Kinder waren Feibelmann, Solinger Herta, Hertha geb. Solinger (03.01.1899), Folsch Irma geb. Solinger (22.12.1897) und Solinger, Dr. Friedrich Alphons (28.01.1905).
Er starb am 26.12.1934 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Meldete mit seinem Bruder Wilhelm unter der Bezeichnung Solinger Gebrüder in Aschaffenburg 1886 in der Riesengasse 4 ein Herrenkleidergeschäft, 1889 in der Dalbergstr. 2 eine Filiale, 1896 unter der Bezeichnung W. Solinger & Comp. in der Innere Glattbacherstr. 5 ein Herrenkleidergeschäft en gros als Gewerbe an. [1162] Von Dezember 1902 bis September 1903 war Leopold Sichel aus Kleinheubach Handlungsgehilfe bei ihm [1046]. Von Mai 1903 bis Juli 1904 war Julius Marx aus Reichenbach im Odenwald Commis bei ihm [1046]. Von Mai bis Juli 1903 war Ludwig Kirschner Zuschneider bei ihm in der Weißenburgerstr. [1046]. Von August 1905 bis Februar 1906 war Adolf Rosenzweig aus Mannheim Buchhalter bei ihm [1046]. Von März bis November 1909 war Isidor Peritz aus Stuttgart Kaufmann bei ihm [1046]. Von März 1909 bis April 1911 war Julius Kleinberger aus Odenbach Kaufmann bei ihm [1046]. Von Oktober 1911 bis Juni 1914 war Walter Strauss aus Sulzbach/Saar Kaufmann bei ihm [1046]. Von Januar 1911 bis Mai 1912 war Alexander Skurnik aus Kalisch Kaufmann und Confectionär bei ihm [1046]. Von April bis August 1912 war Leo Schwarz aus Mühringen Commis bei ihm [1046]. Von Januar bis Mai 1915 war Siegfried Unger aus Stettin Kaufmann bei ihm [1046]. Von Juli bis September 1915 wohnte Elisabeth Goldstein aus Werther, Westfalenbei ihm [1046]. Im März 1918 arbeitete David Poms aus Würzburg bei ihm als Zuschneider [1046]. Von November 1919 bis Januar 1920 war Ernst Rothschild aus Nürnberg Kaufmann bei ihm [1046]. Von April 1921 bis Dezember 1924 war Siegfried Windmüller aus Mainz Betriebsleiter und Reisender bei ihm [1046]. Der Sterbefall wurde vom Oberstaatsanwalt beim Landgericht Aschaffenburg angezeigt. [1072].