Regina Oberbrunner (1895 - 1942)

Regina Oberbrunner wurde am 18.09.1895 in Trappstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Trappstadt, Frankfurt am Main, Raum Lublin, Krasniczyn, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina (Regine) Oberbrunner wuchs mit zwei Brüdern in der Familie Isaak Oberbrunner in Trappstadt, Kreis Rhön-Grabfeld auf. Die Jüd. Gemeinde des Ortes, die um 1830 einen Höchststand von rund 70 Personen zählte, schrumpfte nach 1900 deutlich und wurde 1925 schließlich Filialgemeinde der Kultusgemeinde (Bad) Königshofen. NS-Zeit: Im Juli 1937 wurde die Jüd. Gemeinde Trappstadt vom Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden aufgelöst. [1023] Die ledige Regina Oberbrunner wohnte um diese Zeit in Frankfurt am Main, vielleicht bei ihrem Bruder Mathäus. Nach der Volkszählung 1939 war sie dort in der Fichtestraße 7 registriert, [1078] einem "Judenhaus". Regina kehrte in der Folgezeit nach Trappstadt zurück. Im April 1942 wurde sie mit den letzten vier jüd. Einwohnern, darunter ihr älterer Bruder Josef und dessen Frau Bertha (Silbermann) über Würzburg nach Krasniczyn deportiert [1056] und wenig später im Raum Lublin ermordet. [1003] Ihr jüngerer Bruder Mathäus wurde im September 1942 von Frankfurt am Main deportiert und ermordet. Quelle: -Zuschrift Michael Böckler, Trappstadt, 10.10.2019. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.