Retta Stühler wurde am 24.11.1905 in Untererthal geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Untererthal, Raum Lublin, Krasniczyn. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Stühler Seligmann (17.05.1874–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Retta Stühler war die Tochter von Seligmann und Fanny (Feiga) Stühler. Sie wohnte mit ihren Eltern und den vier Geschwistern in der Judengasse 8 in Untererthal. Seit Generationen betrieb Familie Stühler den Viehhandel. Bis 1933 gab es ein sehr gutes Zusammenleben von christlichen und jüdischen Familien in Untererthal. Auch noch bis zur Deportation im Jahr 1942 organisierten nichtjüdische Ortsbürger Hilfslieferungen für die jüdischen Familien, die seit 1938 von jedem Gewerbe ausgeschlossen waren. Mit Kartoffeln, Holz und Kohlen wurden die jüdischen Familien versorgt, obwohl es die Kreisleitung verboten hatte. Retta Stühler war alleinstehend. Sie war 36 Jahre alt, als sie am 22. April 1942 zur Deportation abgeholt wurde. Am 25.04.1942 wurde sie von Würzburg aus nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. weitere Quelle: Opferbiographie zum Erinnerungsgang 2011, von Petra Kaup-Clement.