Siegfried Gutmann wurde am 15.12.1896 in Altenschönbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Altenschönbach, Unsleben, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg, Frankenwinheim, Prichsenstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Siegfried Gutmann kam am 15. Dezember 1896 in Altenschönbach zur Welt. Über sein Leben ist nicht viel bekannt. Er scheint zunächst Kaufmann gewesen zu sein, wird aber in der Zeit der NS-Verfolgung nur noch als Knecht oder Arbeiter bezeichnet. Zwischen 1933 und 1938 war er in Altenschönbach, in Frankenwinheim und in Prichsenstadt als Bewohner gemeldet - ohne dass man weiß, wann er wo wirklich lebte. Nach dem Novemberpogrom zog Siegfried Gutmann von Prichsenstadt nach Altenschönbach und hielt sich seit den ersten Kriegsjahren in Unsleben auf. Zuletzt musste er dort mit der Familie Kälbermann und Martha Wantuch in einem Sammelquartier, dem sog. „Donnerstagshaus“ wohnen. Er musste Zwangsarbeiten für die Gemeinde verrichten, hütete beispielsweise mit Arthur Kälbermann zusammen Gänse. Im April 1942 wurde Siegfried Gutmann zunächst nach Würzburg gebracht und am 25. April 1942 von dort in das Transitlager Krasniczyn im besetzten Ostpolen deportiert. Alle Menschen dieses Transports wurden vor Jahresende 1942 im Raum Lublin ermordet. weitere Quellen: Verzeichnisse der in Altenschönbach, Frankenwinheim und Prichsenstadt ab 1933 sesshaften Juden.