Arthur Kälbermann wurde am 08.02.1898 in Grosseicholzheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Großeicholzheim, Unsleben, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kälbermann Rita geb. Bach, die Ehe wurde am 24.12.1928 in Unsleben geschlossen.
Seine Kinder waren Kälbermann Benno (07.10.1929–10.10.1936) und Kälbermann Manfred (26.04.1932–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Arthur Kälbermann war der Ehemann von Rita Kälbermann. Sein Sohn hieß Manfred. Zusammen mit seinem Schwiegervater betrieb er einen Pferde- und Viehhandel in der heutigen Hauptstraße 32. Er musste jedoch sein Haus verlassen und mit seiner Familie in das sogenannte „Donnerstagshaus“ einziehen, das sie mit Siegfried Gutmann bewohnten. Mit ihm wurde er zu Gemeindearbeiten, wie zum Beispiel Gänsehüten, herangezogen. Vergeblich versuchte er, nach Argentinien auszuwandern, obwohl ihm der Bürgermeister für den Ausreiseantrag bestätigt hatte, dass er ein erfahrener Landwirt sei. Am 25.04.1942 wurde er nach Krasniczyn deportiert und im Raum Lublin ermordet. Auch seine Frau Rita Kälbermann und sein Sohn Manfred Kälbermann wurden am 25.04.1942 nach Polen deportiert und ermordet.